Das und Dies
Futterplan für Hunde ab 1 Jahr
Die Mengen sind für einen Hovawart (28 - 40 kg) berechnet.
Da es gute und weniger gute Futterverwerter gibt, sollten Sie selbst herausfinden, wieviel der Hund braucht, um schlank und in Topform zu sein und bleiben.
Wir empfehlen Ihnen:
5 x in der Woche eine (abendliche) Hauptmahlzeit aus rohem, ungewaschenen Blättermagen oder Pansen im Stück - auch wenn es recht stinkt, es ist das Gesündeste für den Hund.
1 x in der Woche einen Fasttag. Am besten wählen Sie den Tag, an dem Sie mit Ihrem Hund viel Zeit verbringen und ihn durch neue Eindrücke, Radfahren oder Wandern ablenken können. Man kann am Fasttag morgens ein Ei geben - sonst nur noch Wasser. Der Hund merkt sich den Rhythmus schnell.
1 x am besten an den Fasttag anschließend oder am Tag davor ein Reistag. Einfach in Olivenöl gedünsteten Reis: 1 Tasse Milchreis, 2 Tassen Wasser; Reis im Öl anrösten bis er glasig ist, mit dem Wasser auffüllen, salzen, eine grob geschnittene Zwiebel, 1-2 Zehen Knoblauch und viel Gemüse wie Karotten, Zucchini, Tomaten dazu; bei geringer Hitze dünsten. Mit viel Flüssigkeit (Wasser oder Fleischbrühe) verdünnt geben. Wenn es besondes gut schmecken soll, ein wenig geriebenen oder klein geschnittenen Käse daruntermischen.
Für Urlaubsreisen empfehle ich die Verköstigung nach Dr. Wolff:
1/4 Gemüse über der Erde wachsend
1/4 Gemüse unter der Erde wachsend
1/4 Haferflocken, aufgeweicht - sonst führen sie ab
1/4 Rohes Rinderhack
Diese Mengen nach Volumen, nicht nach Gewicht. Gemüse über der Erde ist z.B. Salat und Obst, Gemüse unter der Erde Karotten oder Rohnen (rote Beete).
Wenn Sie Ihren Hund beim Fellwechsel unterstützen wollen, dann geben Sie 2 x wöchentlich ein kirschgroßes Stück Bäckerhefe (frischen Germ) - aber nur, wenn sonst keine Hefetabletten gegeben werden, und tgl. 1 TL eingeweichten Leinsamen. Reis ist hervorragend für schönes Fell, ebenso 1 - 2 mal wöchentlich ein rohes (ganzes!) Ei.
Fertigfutter bitte nur im Notfall geben, denn die Hunde bekommen die unwahrscheinlichsten Erkrankungen durch Stoffwechsel- und Hormonstörungen. Dem Futter sind u.a. sogar Anabolika beigemengt. Da die Hunde im allgemeinen sehr robust sind, merkt man die Stoffwechselstörungen häufig erst, wenn es fast zu spät ist. Genaueres unter www.transanimal-editor.de.
Sie wollen doch auch nicht auschließlich von Instant-Sachen leben?
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Homöopath. Tierärzte im Raum Innsbruck - wir haben das Glück, gleich 2 davon zu haben. Zuerst Dr. Peter Theurl in Mutters (0512 54 81 54). Dann auch Dr. Angerer in der Leutasch, Ortsteil Weidach, nahe dem Forellenhof (Tel. 05214 6141).
Falls mal ein lieber Mensch, der sehr, sehr krank ist, sich für homöopathische Hilfe entschließt: In Völs bei Innsbruck gibt es Prof. Dr. Neuner (Tel. 0512 30 25 30), der homöopathisch wirkt. Ein kompetentes Homöopath. Krankenhaus gibt es in der Schweiz: Dr. Dario Spinedi, Clinica St. Croce, Via al Parco, CH-664 Orselina / Locarno. Tel. 0041 91 73543.72, fax .74
Hund und Recht: Kein Leinenzwang für jeden Hund!
Das Oberlandesgericht Hamm entschied - Az 5 Ss Owi 1125/00
Eine Regelung, wonach ohne Rücksicht auf Art und Größe der Hunderassen für das gesamte Gemeindegebiet ohne zeitliche Ausnahmen ein genereller Leinenzwang besteht, ist unzulässig, weil sie gegen das verfassungsrechtliche Übermaßverbot verstößt.
Ein Hundehalter aus Lünen muß deshalb zwei gegen ihn durch die Stadt verhängte Bußgelder in Höhe von je DEM 100 nicht bezahlen.
Die Richter sprachen ihn frei, weil die Bußgeldbescheide auf einer Verordnung beruhten, die weder nach Art und Größe der Hunde differenziert, noch zu bestimmten Zeiten auf kenntlich gemachten öffentlichen Flächen Ausnahmen vom Leinenzwang zuläßt. Dem Leinenzwang zum Schutz der Bevölkerung ist zwar weitgehend Vorrang einzuräumen. Durch eine Verordnung, die überhaupt keine Ausnahmen zuläßt, werden die Rechte von Hundehaltern, insbesondere an einer artgerechten Tierhaltung, aber unangemessen eingeschränkt.
Interessiert Sie
ein Anti-Krebs-Hundefrühstück?
Man schnipple etwas Apfel, Karotte, Ziegenkäse (Ziegen sollen die einzigen Säugetiere sein, die keine bösartigen Tumore haben), Tomate, irgend einen Kohl (Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi Chinakohl ecc.), 1 Zehe Knoblauch, 1 TL Haferflocken, etwas kaltgepreßtes Olivenöl, etwas Apfelessig und Wasser. Verrühren und etwas Cervicorn (von Fortan) drüber - schmeckt!
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Man sollte wirklich umdenken...
In Österreich nennt man sie Hundstrümmerl, korrekt ist es Hundekot. Am Land kaum ein Problem, wenn man sich als Hundehalter vernünftig verhält und den Hund weder im hohen Gras, noch in den Äckern und Gemüsebeeten der Bauern oder direkt auf den Wegen sein Geschäft verrichten läßt.
Anders in der Stadt, ich spreche hier speziell von Innsbruck. Eigentlich keine Stadt für Hunde, denn in vielen Stadtteilen findet man kein abgelegenes grünes Fleckerl. Viele Stadteile wie Wilten, Hötting, natürlich das Zentrum, und auch der mir als grün in Erinnerung stehende Saggen bestehen aus Mauer - Gehsteig - Straße - Gehsteig - Mauer. Und eine gelegentliche Baumzeile ist mit Stachelsträuchern zugepflastert.
Dann startete eine Kindergruppe eine Aktion am Haydnplatz, dem einzigen kleinen Park dort. Zu jedem Hundehäufchen wurde ein Windrad gesteckt. Und dieser Park ist sogar für Hunde verboten. Der Spielplatz ist eingezäunt. Eigentlich ein eher trauriger Anblick. Es waren sehr viele Windräder zu sehen, wenn sie auch teilweise herausgerissen waren. Damit ändert sich das Problem nicht.
Ein Automat für Sackerln war auch da, allerdings vom Tierschutzverein aufgestellt, wo das Sackerl 3 Schilling kostete und der a) noch nicht auf Euro umgestellt war und b) sowieso nicht benutzt wurde. Wer zahlt denn neben der Hundesteuer (75 Euro) noch jedesmal 3 Schilling.
Mittlerweile gibt es in den Parks am Stadtrand - wie schon seit langem in der Schweiz - die Automaten mit Gratissackerln. Die Sackerln werden häufig von Kindern für sog. Sand- und Wasserbomben herausgezogen und die Trümmerl bleiben leider trotzdem liegen. Aber auch wenn es Sackerln gibt.
Wenn man bedenkt, daß ein Hund zweimal täglich sein Geschäft verrichtet, so sind das im Jahr 730 Häufchen. Und es ist eine so kleine Mühe, sich immer mit einem Sackerl zu versorgen und das Geschäft gleich wegzunehmen. Man zieht sich das Sackerl über die Hand, nimmt den Kot auf, zieht es über die Hand so zurück, daß der Kot innen ist, verknotet es und deponiert es beim nächsten Abfallbehälter.
Machen wir doch mit und gehen mit gutem Beispiel voran. Dann werden unsere Hunde nicht mehr so scheel angesehen. Das sollte uns diese kleine Mühe wert sein.
Hilfe, mein Hund hat Durchfall ...
dieses Problem scheint mittlerweile sehr häufig aufzutreten. Der Hund hat bei jeder Kleinigkeit Durchfall. Frage ich dann nach der Fütterungsmethode, dann höre ich in 9 von 10 Fällen: Ja, er bekommt ein ganz tolles Fertigfutter.
Auch Tierärzte, die man um ein Referat bittet, beschäftigen sich vor allem mit diesem Thema. Es tritt also wirklich oft auf.
Es gibt zwei häufige Arten von Durchfall, und bei beiden kann man sich sehr gut mit Homöopathica helfen. Die erste ist die sog. Darmgrippe, unter der Hund und Mensch leiden. Diese Krankheit wird sehr leicht vom Menschen auf den Hund übertragen. Sie hat eine Inkubationszeit von ca. 3 Tagen. Das Mittel, welches hier Mensch und Tier hilft, ist Ipecacuanha D3 oder D4.
Das zweite Art ist die Darmschwäche, die durch dieses 'tote', also quasi sterile Körndlfutter verursacht wird. Der Darm wird nie damit geplagt, Ungewöhnliches zu verarbeiten, und so bleibt er schwächlich und empfindlich und die Hunde haben schon nach einem bisserl Schnee oder Mist fressen Durchfall. Immer wieder. Hier hilft Carbo vegetabilis D3 oder D4.
Beide Mittel gibt man nach Bedarf. Bei Auftreten des Durchfalls eine Gabe (1 Tbl. oder ca. 5 Globuli), beim nächsten Schub wieder eine Gabe, vielleicht ist noch ein drittes Mal nötig. Dann sollten die Probleme mit der Verdauung aufhören.
Und stärken Sie den Verdauungsapparat Ihres Hundes, indem Sie ihm abwechslungsreiche und vor allem frische Nahrung anbieten.
Besuch in einer Schule
Am 4. Oktober, dem Welt-Tierschutztag, durften Lessa (damals 11 Monate alt) und ich eine Volksschulklasse besuchen. Es ist eine besondere Schule, bei der auch behinderte Kinder integriert sind. Daher war neben der mir bekannten Lehrerin auch eine Betreuerin anwesend. Ein Bub flüchtete sich bei unserem 'Auftritt' sofort zur Betreuerin - er war vor kurzem 'gebissen' worden.
Lessa ist eine freundliche und ruhige Hündin, die sich sehr für Kinder interessiert und sich völlig unbefangen zwischen den Bankreihen bewegte, um praktisch jedes Kind einzeln zu begrüßen und zu beschnuppern, falls es diese zuließen. Bei dieser Gelegenheit stellten die Kinder viele Fragen, die ich beantwortete und vor allem wies ich sie darauf hin, wie sie einen fremden Hund richtig streicheln, ihn nämlich zuerst den Geruch am Handrücken aufnehmen lassen und dann unterhalb des Fanges streicheln oder kraulen. So fühlt sich der Hund sicher und bleibt ruhig.
Nach dem ersten Ansturm kamen die Kinder einzeln nach vor, um Lessa, die nun neben mir stand, noch einmal zu streicheln. Danach setzten wir uns alle in einem großen Kreis auf den Boden, man erzählte sich Geschichten um Hunde und die Aufgaben, die man sich von den verschiedenen Rassen erwarten konnte. Lessa fühlte sich so wohl, daß sie sich auf den Rücken legte und alle durften sie streicheln. Sogar der verängstigte Bub setzte sich zuerst in den Kreis, und zuletzt streichelte er Lessa sogar und bewunderte ihr weiches Fell.
Nach über einer Stunde verabschiedeten wir uns und ich freute mich sehr, daß es in dieser Klasse kein Kind mehr gab, das Angst vor Lessa hatte, obwohl sie so schwarz ist!
Typisch - typischer - Mein Hund Barolo
so könnte man das als Geschenk bestens geeignete Hovawart-Büchlein von Christian Seiler, Hovawart-Besitzer und Chefredakteur von 'Profil' nennen. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Christian Brandstätter erzähle ich das Kapitel
WENN IHR MIT DEM BAROLO
für ein Wochenende nach Grado fahren wollt, bitte schön. Ich tu' mir das nicht mehr an. Gewiß, Grado ist fein, die Promenade hübsch bevölkert, und irgendwo dort hinten rauscht das Meer. Das Meer! Wenn Ihr so kleinlich seid, bei Eurem Grado-Besuch das Meer sehen zu wollen, dann ignoriert bitte diese merkwürdigen Verkehrsschilder, die an jedem denkbaren Zugang zum Meer aufgestellt sind: Sie werden umrandet von einem roten Streifen und zeigen zentral die naive, aber dafür durchaus dechiffrierbare Skizze eines Hundes. Dahinter irgendwo: die See; das Restaurant; meine Freunde.
Ich mach' es kurz: Das Wochenende war ein Desaster. Der Barolo wollte wahnsinnig gern in den Sand, an die Luft, ins Wasser. Da er das nicht durfte, zerrte er mich an der kurzen Leine kreuz und quer durch die Altstadt. Ich packte ihn dann ins Auto, fuhr raus aus dem Ort, um irgendwo sonst ans Meer zu kommen, aber wo früher Hundestrand war, stehen jetzt dickärschige Wohnmobile, deren Koppeln von der bekannten Vignette geschmückt werden: 'No Dogs'.
Gut, weiter nach Duino. Dort: Wirtshaussperre für den Barolo, und als die Rezeptionistin den großen, schwarzen Hund sah, war urplötzlich die Zimmerreservierung unauffindbar. Rundruf bei den ansässigen Hotels: No Vacancies. In einer benachbarten Pension machte die Vermieterin das Angebot, den Barolo zu beherbergen, falls ich den Zimmerboden mit Handtüchern bedecke.
Wißt Ihr was: Ich reiste ab. Fuhr an den Wörthersee. Ich ging mit dem Barolo über saftige, unverbotene Wiesen spazieren. Der Barolo dankte es mir. Er legte sich bäuchlings in den frischen Kuhdreck. Danach stinkt er noch heute.
In dieser liebenswerten Art erzählt der Verfasser viele Episoden, wie es ein werdender oder dann eben seiender Hovawart-Besitzer so erlebt. Viel Vergnügen!
Kaum zu glauben....
gewisse uralte 'Überlieferungen' sind nicht auszurotten. Z.B.
....daß der Hund den Geruchsinn verliert, wenn er Käse frisst.
...daß eine Hündin, die ängstlich ist, einmal Welpen haben sollte, damit sie selbstsicherer wird. (Was haben dann wohl die Welpen für ein Wesen?)
...oder daß jede Hündin mindestens einen Wurf aus 'gesundheitlichen Gründen' haben sollte. Ich wüßte gerne, welche Gründe!
...daß eine Hündin für immer für die Zucht verdorben ist, wenn sie einmal 'fremd' gegangen ist.
...daß eine läufige Hündin im eigenen Garten sicher aufbewahrt ist... Haben Sie eine Ahnung, wie selbst die kleinsten Rüden klettern können!
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Nicht einfach ist es....
mit einer läufigen Hündin am Dorf zu leben. Trotz Apfelessig im Trinkwasser, Chlorophyll-Tabletten (z.B. Dog-Stop) und abgelegener Spazierwege bekommt es doch der eine oder andere Rüde mit, daß es da eine verführerische Schöne gibt.
So mußte ich die Tugend meiner Lessa schon im eigenen Garten verteidigen. Hierzu halfen mir zwei Dinge, die ich zusätzlich anwandte: Fast alle Mischlinge sind schußscheu. Also borgte ich mir das Schießeisen für Platzpatronen vom Hundeplatz - man darf ja nur am eigenen Grundstück schiessen - und gab insgesamt 4 Schüsse ab. Natürlich verständigte ich zuvor die nächsten Nachbarn von dieser Aktion. Ein durchschlagender Erfolg war mir beschieden.
Erfolgreich werde ich solche Verehrer aber auch los, wenn ich sie mit einem ätherischen Öl wie z.B. Eukalyptusöl besprühe. Auch dies hat eine nachhaltige Wirkung....
Noch besser ist es, keine Spuren von der Haustür weg zu 'legen'. Also die Hündin gleich ins Auto packen und ein paar Kilometer wegfahren.
Für unterwegs nehme ich eine weitere Leine mit und fang den Verehrer ein, hänge ihn an den nächst möglichen Pfosten und flüchte mit meiner Dame. Dann muß ich natürlich wieder zurück, den Rüden befreien und meine Leine holen. So bleibt man sportlich.
Industriefutter - besser bekannt als Fertigfutter
Studenten der veterinärmedizinischen Abteilung der Uni Giessen - eine der fortschrittlichsten Universitäten auf diesem Sektor - führten vor kurzem Untersuchungen über die Auswirkung von über längere Zeit gegebenem Fertigfutter auf die Hunde durch. Das Ergebnis ist so ausgefallen, daß es nicht veröffentlicht wird.
Genauso wurde mit dem Bericht des Humanmediziners Pottenger verfahren, der schon vor !!! dem 2. Weltkrieg in den USA die katastrophalen Auswirkungen von gekochtem, also 'totem Futter' auf Katzen erforschte. Mit Rücksicht auf die Futtermittelindustrie (die ja auch an BSE nicht ganz unschuldig sein dürfte) ..... wurde dieser Bericht in den Akten vergraben.
Weiters hat der Tierarzt Marc Torel und der Wissenschaftsjournalist mit medizinischer Ausbildung Klaus Dieter Kammerer im Jahr 1996 in der TU (Tierärztliche Umschau) eine Fortsetzungsreferat über "Aktuelle Notizen über Hüftgelenksdysplasie beim Hund" veröffentlicht, das für weltweite Furore sorgte. Es wird die Auffassung vertreten, daß HD - und viele andere 'moderne' Krankheiten - durch alimentär/hormonelle Ätiologie und Pathogenese infolge Fehlernährung entsteht. Für Interessierte: Es gibt 2 Veröffentlichungen: Der Dreißigjährige Krieg 1966 - 1996 von Torel/Kammerer (ISBN 3-9807236-1-5) und Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin von Klaus Dieter Kammerer (ISBN 3-9807236-0-7).
Im Jahr 2000 war, ebenfalls von Klaus Dieter Kammerer, die Veröffentlichung eines Buches geplant, mit dem Titel 'Ernährung und Fehlernährung des Hundes'. Die Industriefutter-Produzenten versuchen und versuchten mit allen Mitteln diese Veröffentlichung aufzuhalten, da dies wahrhaftig einem Horrorszenario entspricht.
Ich vermute, daß dieses geplante Buch der Grund für die Studie der Studenten an der Uni Giessen war, mit der die Industrie diese Thesen widerlegen wollte - und es nicht konnte.
Ich habe einen Bericht vorliegen und führe nur kurz die darin angeführten durch Industriefutter verursachten Krankheiten auf: Adipositas (Fettsucht), Leberparenchymschäden, Stoffwechselerkrankungen, gastrointestinale Störungen mit Pankreasinsuffizienz, Herz-Kreislauferkrankungen mit Gefäßsklerose, Schwächung des Immunsystems mit gehäuftem Auftreten von Allergien, Infektionen und Karzinomen sowie verschiedener Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates mit Dysplasien aller Gelenke, besonders jedoch der Hüftgelenke. Die Lebenserwartung des Hundes ist ganz erheblich reduziert, wobei der Krebs inzwischen die Statistik der Todesursachen anführt.
Sollten Sie Interesse an diesem 5 Seiten umfassenden Bericht haben, kann ich Ihnen den 'Jahrtausendirrtum' gerne zumailen.
Ist hier Rücksicht wirklich angebracht?
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BSE
Die überzogene Thematik BSE verunsichert auch Hundehalter, ob sie ihren Hund mit Rindfleisch füttern dürfen oder nicht. Hier möchte ich den Ratschlag meines sehr erfahrenen alten Tierarztes empfehlen: Zuerst denken.
Als erstes ist festzustellen, daß im Rindfleisch selbst bisher keine BSE-Verursacher gefunden wurden. Da scheint Wurst und anderes Gemischtes gefährlicher. Zum zweiten sind Hunde Fleisch- und Aasfresser. Das bedeutet, daß sie auf freier Wildbahn vor allem kranke und schwache Tiere erlegen. So haben die Vorfahren unserer Caniden gewiß einmal ein krankes Schaf gefressen - und sind dennoch nicht ausgestorben.
Daher kann man vernünftigerweise annehmen, daß unsere Hunde immun gegen BSE-Erreger sind und ihnen ohne Weiteres Kutteln und Rindfleisch und zwar roh verfüttert werden kann.
Ausstellungswesen
Einiges ist im österr. Ausstellungswesen anders. Zum Beispiel dürfen seit Mai 2000 kastrierte Hündinnen in der gleichen Klasse starten wie die Zuchthündinnen. Außerdem dürfen z.B. bei der CACIB in Dornbirn auch läufige Hündinnen an der Ausstellung teilnehmen.
Ob das auch bei anderen österr. Hallenschauen so ist, überprüfen Sie bitte vor dem Start.
Infrarotlampen
werden häufig bei der Welpenaufzucht eingesetzt. Ich frage mich, ob dies nicht ein wenig unbedacht in Hinblick auf die Augen (Katarakt?) ist. Vielleicht ist meine Sorge auch ungerechtfertigt. Ich möchte aber doch festhalten, daß Babies, deren Augen ungeschützt dem Infrarotlicht im Brutkasten ausgesetzt waren, erblindeten. Dies passiert nun nicht mehr, da die Augen der 'Frühchen' abgedeckt werden.
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Vor kurzem ist in meinem Bekanntenkreis eine 14 Monate junge Hovawart-Hündin sehr schmerzhaft gestorben. Bei der Obduktion stellte die Tierärztin fest, daß - neben anderen krankhaften Änderungen einiger Organe (verdicktes Zwerchfell, Leberverhärtung, zu großes Herz) - die Darmschlingen nicht richtig angeordnet waren. Ich frage mich, ob so etwas von der Fütterung mit Hundefutter kommt, welches damit wirbt, daß der Hund viel leistet mit wenig 'hinten raus'? Was meinen Sie?
Ihre Meinung interessiert uns! htt@hundewelt.de
Zucht
Interessant ist auch, daß österr. Züchter einen beliebigen Buchstaben für ihren ersten Wurf wählen dürfen, dann geht es normal im Alphabet weiter. Das belebt vor allen die Namensskala, denn die sogenannten ABC-Würfe gibt es eigentlich viel zu oft.
In der Schweiz, so hörte ich vor kurzem, kann man ebenfalls mit einem beliebigen Buchstaben beginnen und wandert dann Richtung 'A'.
Verstößt es nicht gegen den Tierschutz, wenn eine Gemeinde Kurzleinenzwang beschließt, ohne einen Hundepark zum Spielen und Toben, - natürlich ohne Leine - zur Verfügung zu stellen?
Ihre Meinung interessiert uns! htt@hundewelt.de
Ausstellungswesen
Wissen Sie, was eine Pfostenschau ist? Das ist eine vom ÖKV genehmigte Veranstaltung, die wie jede andere Schau organisiert und gerichtet wird. Allerdings erhält man keine Anwartschaften auf evtl. Schönheitstitel.
Diese Art der Ausstellung hilft, das Fehlen von Landesgruppen-Schauen (CAC) etwas zu überbrücken. Leider haben die wenigsten Clubs in Österreich sog. 'Landesstellen' und daher gibt es kaum eine CAC-Schau.
Diese Seite wurde am 29.02.04 aktualisiert.
